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Der schöne Bach

Im Bach schwimmen Fische zu Hauf

Mit großen Körben holt man sie heraus

Da sie sich nur an einer Stelle sammeln

Mit dem Bauch nach oben vergammeln

 

Für jeden Helfer sichtbar und bekannt

Aus heiterem Himmel sind sie erkrankt

Das Bachwasser erscheint klar und fein

Allein die Fische zeigen, es ist nicht rein

 

Für Menschen nicht, doch nach dem Befund

Sind die Fische für Schweine allemal gesund

Menschen essen die Schweine, profitieren

Keiner denkt dabei, die Gesundheit zu verlieren

 

Zwar ist der Bach ohne Leben, ohne Fische

Allein sein Sprudeln sorgt für klangvolle Frische

Dazu die Pflanzen, das satte Grün in Ufernähe

Alles zeigt sich so, als ob es richtig geschehe

 Jo Specht

Den einen Kern gibt es auch beim Obst oftmals nicht. 

Gleicher Gedanke

Der Baum fragt den Mann: „Warum schaust du mich so lange an?“

Der Betrachter antwortet: „Du bist so groß, mächtig und schön.“

Der Baum selbstgefällig: „Es freut mich, dass wir uns verstehn.“

 

Andere Zeiten

Die Blume fragt: „Warum gefalle ich dir?“

Der Betrachter antwortet: „Weil du so anders, schön und selten bist.“

Die Blume sagt: „Ich war Unkraut, wurde bekämpft, jetzt bin ich allein hier.“

 

Zuständigkeiten

Der Botaniker sagt: „Auch der Wind bestäubt die Pflanzen.“

Der Imker entgegnet: „Die Bienen sind für die Bestäubung sehr wichtig.“

Der Supermarktchef erklärt: „Wir können den Honig importieren, richtig?“

VEREINFACHUNG - Fragwürdige Denkweisen

   „Die Welt ist übersichtlich, überhaupt nicht kompliziert. Wenn jemand von unserer komplizierten Welt spricht, will er ablenken. Dann will er etwas verschleiern, die Leute für dumm verkaufen. Dann hat er etwas zu verbergen, ja. Es freut mich sehr, dass immer mehr Menschen den Dummschwätzern nicht mehr glauben und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Den Kern einer Sache kennen lernen wollen.“

   Wir sitzen auf einer Parkbank. Es ist später Nachmittag, die Frühlingssonne verabschiedet sich langsam. Noch wirft sie ihre warmen Strahlen auf das Rosenbeet vor uns, auf meinen Nachbarn und mich. Er saß schon auf der Bank, als ich in den Rosenpark kam. Als ich ihn fragte, ob er noch jemand erwarte oder ein Platz frei wäre, lud er mich mit einer ausschweifenden Handbewegung und einem freundlichen Lächeln ein, mich zu setzen.  mehr...

VÖLKISCH – Die Vergewaltigungsstatistik

   „Wir müssen uns mit Frauen stärker beschäftigen.“

   „Sexuell?“

   „Idiot, mit der Rolle der Frau in unserer Gesellschaft. Ich sage nur die Stichworte Familie, Kinder kriegen, Ausbildung, Emanzipation oder Gleichstellung.“

   „Ja, das ist löblich.“

   „Moment, ich habe ein Stichwort vergessen. Ein Stichwort, das sich auf Frauen bezieht, die sich mit ausländischen Männern einlassen. Mir fällt dafür kein griffiges Schlagwort ein, schon seit Tagen zerbreche ich mir darüber den Kopf. Ich suche ein Schlagwort, das hier punktgenau ins Schwarze trifft.“

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Gesunde Milch

Der Milchbauer sagt: „Meine Kühe geben viel Milch, nur gesunde Milch.“

Der Tierfreund: „Sind deine Kühe hochgezüchtet, damit sie viel Milche geben, oder sind es Kühe, die aufgrund von Bewegungsfreiheit und guter Ernährung viel Milch geben? „

Der Milchbauer wiederholt: „Meine Kühe geben viel Milch, nur gesunde Milch.“

 

Rekordverdächtige Kuh

Der Stallbesucher stellt fest: „Diese Kuh hat aber einen sehr großen Euter, sie kann ja kaum laufen.“

Der Bauer antwortet: „Diese Kuh ist eine besondere Züchtung. Sie gibt am meisten Milch.“

Der Stallbesucher fragt sich: „Ist das eine normale oder eine andere Milch?“

 

Neuer Pullover

Die Frau sagt: „Schau mal, mein neuer Pullover. Er hat nur zehn Euro gekostet.“

Die Freundin fragt: „Wo hast du ihn gekauft?“

Die Frau antwortet: „Er ist aus Bangladesch.“

 

Bestellte Messe

Der Gläubige sagt: „Ich will eine Messe für meinen verstorbenen Vater bestellen.“

Der Pfarrer antwortet: „Das ist möglich, wir beten in der Messe für den Papst, dann für unseren Bischof, danach für Personen, die sich für die Kirche verdient gemacht haben, dann für ihren Vater.“

Der Gläubiger sagt: „Ich will nur für meinen Vater beten.“

Der Pfarrer erklärt: „Das ist nicht üblich.“

 

Glaubhafte Kinderansicht

Der Pfarrer sagt: „Ich bin zu Kindern immer freundlich.“

Der Vater sagt: „Unser Sohn sagt etwas anderes.“

Der Pfarrer erklärt: „Ein Kind in dem Alter kann das nicht richtig bewerten.“

 

Finanzielle Vorsorge

Der Sozialarbeiter fragt: „Die Kirche ist reich, warum unterstützt sie mit ihrem Reichtum nicht mehr Arme?“

Der Bischof antwortet: „Die Kirche muss auch künftig aus eigener Kraft handlungsfähig sein.“

 

Der Spendenaufruf

Der Sozialarbeiter sagt: „Sie wollen, dass auch Arme spenden.“

Der Bischof erklärt: „Wer ist arm? Spenden sorgt für ein gutes Gefühl.“

Der Sozialarbeiter entgegnet: „Arme sollten nicht aufgefordert werden, etwas zu spenden.“

Der Bischof sagt: „Es gibt auf dieser Welt immer noch ärmere.“